Ich suche noch ein Zuhause

Ich suche noch ein Zuhause

12.5.2016

Fred und Fredi sind heute in ihr neues Zuhause gezogen. Ihr Geschichte hat uns alle sehr betroffen: Weil ihr ehemaliger Besitzer mit ihnen "überfordert" war, hatte er versucht, sie auf unfassbar grausame Art zu töten. Allerdings konnten die beiden Kater aufgrund glücklicher Umstände, eines kaputten Autos, einer aufmerksamen Anwohnerin und mit Hilfe zweier Polizisten gerettet werden. Die Geschichte: Aufgrund des Anrufs einer Anwohnerin kontrollierten zwei Herborner Polizisten am 8.4. einen liegengebliebenen PKW. Als sie nachschauten, fanden sie im unverschlossenen Kofferraum zwei Kater vor, deren Beine jeweils mit mehreren Kabelbindern und zusätzlichem Kreppband eng verschnürrt waren. Der Halter war schnell ermittelt. Der Fleisbacher wollte die Kater am Vortag "entsorgen", und da sein Auto liegenblieb, hat er sie über Nacht im Wagen gelassen, um sein Werk am nächsten Tag fortzusetzen. Beide Kater hatten teils starke Verletzungen an den Hinterbeinen, die Pfoten waren derart gestaut, dass sie wie Klumpfüße aussahen. Nachdem sich die Kater im Tierheim erholt haben und auch kastriert und geimpft wurden, durften sie umziehen. Sie leben jetzt in einem großen Haus, das zu einer Hofanlage gehört. Großer Garten und anschließend Feld und Wald laden zu schönen Katerausflügen ein. Zwei Hunde aus dem Tierschutz gehören auch zur Familie. Es ist immer jemand zuhause, also perfekte Rahmenbedingungen. Ihre neue Besitzerin war schon von Anfang an im Tierheim gewesen und hatte sich in die beiden Kater verliebt. In ihrem neuen Zuhause fühlt sich sicherlich niemand mehr überfordert mit zwei jungen Katern.

Fredi und Fred im neuen Zuhause. Die beiden rechten Fotos sind von der Polizei Herborn und zeigen die Tiere im Kofferraum.

 

 

 


30.1.2016

Heute durften unsere Tauben ausziehen. Die 13 Flugtippler wurden am 19.11. auf dem Gelände der Stadtwerke in der Nähe des Tierheims ausgesetzt, vermutlich über den Zaun geworfen. Sie waren sehr verwahrlost, stark abgemagert und so verkotet, dass sie flugunfähig waren. Einfaches Reinigen half nicht, den meisten musste der Kot aus den Federn geschnitten werden. Alle haben sich dann gut erholt und bis auf eine sind sie auch wieder voll flugtauglich.

Nach der Vorstellung in "Maintower" beim HR am 26.1. hat sich direkt ein Taubenfreund vom Westerwald gemeldet. Er hatte früher Brieftauben, hat sich aus dem Brieftaubensport zurückgezogen und hat noch einen großen Taubenschlag. Vor einem Jahr hatte er bereits aus einem anderen Tierheim unter ähnlichen Umständen ausgesetzte "Niederländische Hochflieger" übernommen, nun durften auch unsere Flugtippler einziehen. Er und seine Frau sind Taubenfreunde, haben Spaß an den Tieren, die nötige Zeit, um sich intensiv mit ihnen zu befassen und kennen sich auch sehr gut aus. Wir freuen uns, dass die Tippler so ein tolles Zuhause gefunden haben!


31.12.2015

Im Dezember wurde der ehemalige Polizeihund Nisco zum Held und Retter. Nisco, der eigentlich sterben sollte weil er für den Polizeidienst zu alt sei, und den wir aus der Tötungsstation in Bilbao zu uns geholt haben. Er hat deutlich gezeigt, wozu "alte" und "ausrangierte" Hunde noch fähig sein. Ein kleiner Terrier verdankt ihm nun das Leben.

Hier ist die Geschichte:   Nisco: http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Spuernase-Nisco-rettet-Ninas-Leben-_arid,613273.html

Und hier nochmals die Fotos:


31.12.2015

Eine Tierheimbilanz für das Jahr 2015:  http://www.mittelhessen.de/lokales/serien/tierheim_artikel,-Pechvoegel-und-Glueckspilze-_arid,615392.html

 


29.6.2014

Im Juni 2013 wurde eine total verwahrloste West Highland White Terrier Hündin in Herborn-Seelbach gefunden. Sie irrte schon einige Tage durchs Dorf, wurde gesehen, wie sie Futter suchte und Wasser aus Pfützen trank. Dann wurde sie ins Tierheim gebracht. Das war am 26.6.2013. Die alte Hündin war in unbeschreiblich schlechtem Zustand, die Augen mit dickem Schmodder verklebt, total verfilzt, voller Flöhe, überlange rundgewachsene Krallen, stark unterernährt, Tumore an der Gesäugeleiste, die Zähne nur noch braune Stummel. Nach einer gründlichen Runderneuerung, Schur, Zahnsanierung etc. sah sie aus wie auf dem ersten Foto. Wir nannten sie Biene.

Nach einigen Tagen meldeten sich ihre Besitzer gegen die wir Anzeige wegen Tierquälerei erstatteten. Im Juni 2014 fand die Gerichtsverhandlung stand, ihre Besitzer bekamen eine Geldstrafe.

Biene, die eigentlich Gina hieß, hat zum Glück relativ schnell eine tolle Familie gefunden, zuerst auf Pflegestelle, nun als endgültiges Zuhause. Ihre neuen Besitzer sind sehr glücklich mit ihr. Sie schickten uns neue Fotos von der kleinen Hündin und diese Zeilen:

"Gina macht uns sehr viel Freude und wir entdecken immer wieder neue Seiten an ihr.....wenn der Rasen gemäht wird, sitzt sie schon auf der Lauer um sich im frisch geschnittenen Gras zu wälzen.....sie weiß auch mittlerweile sehr gut wie sie an ihre Lieblingsleckerchen kommt - bei den Augen :-) Kaum ist die Autotür auf sitzt sie schon drin.....egal ob nur gesaugt wird.....davon lässt sie sich nicht stören :-) Kurzum.....ein einfach toller Hund und wir wünschen uns sehr, dass sie noch lange ihr neues Leben genießen kann.....wer hätte gedacht, dass sie mit all ihren gesundheitlichen Problemen trotzdem so gut klar kommt und es ihr dennoch gut geht."

Hier sind Fotos der kleinen Zaubermaus:

 

Wie man sieht, ist sie wieder blütenweiß, top-gepflegt und eine Bereicherung für ihre Familie. Soviel dazu, dass es sich nicht lohnt, einen alten Hund zu pflegen und behandeln zu lassen und dass man Kosten/Nutzen abwägen muss.


 18.4.2014

hier ist ein schönes Foto von unserem ehemaligen Sorgenkind "Puschel", der dieses Jahr die Ostergrüße auf unserer homepage überbringen durfte.  Er kam ohne Hoffnung und verwahrlost über das Veterinäramt zu uns und hat ein traumhaftes Zuhause gefunden. Er hat die Einzelhaft im schäbigen Minikäfig gegen ein Leben mit Artgenossen und ganz viel Freiraum tauschen können.

 

 

 

 


14.02.2014

Diese Fotos und den Text erhielten wir heute. Die beiden Katzen stammten aus einer großen Beschlagnahme in Herborn. Wie man sehen kann, hat sich vorallem Meffi (bei uns Nr. 22) nicht nur hervoragend eingelebt sondern auch zum Pferde-Freak entwickelt. Danke für die tollen Motive!!!

Liebe Frau Nickel, liebe Mitarbeiter(innen) des Tierheims, ich sende mal ein paar Grüße von den beiden Katzendamen, die im August und September aus der großen Katzengruppe hier eingezogen sind. Die Eingewöhnung verlief problemlos. Die wilde 13 wohnte ganze drei Tage rund um die Uhr in der Sattelkammer im Haus, bevor sie erste Streifzüge mit mir und Ridgeback-Hündin Themba rund ums Haus unternahm. Nach zwei Wochen zog sie um zu den Pferden und genießt seitdem das Mäuse-Schlaraffenland im Heuschober. Meffi (ich glaube Nr.22 vormals) wurde ebenfalls sehr schnell heimisch und brauchte nur wenige Tage Eingewöhnung. Anfangs haben die beiden Damen sich noch etwas angezickt, aber mittlerweile sind sie ein tolles Team. Mäusejagd wird in Wechselschicht erledigt. Wenn Reittherapie-Stunden sind, sitzen beide Katzen gleich parat, um sich möglichst viele Streicheleinheiten von den Kindern abzuholen. Meffi ist sogar mittlerweile eine gute Reiterin geworden. Kaum legt jemand eine Decke oder einen Sattel auf ein Pferd, springt sie auf. Kürzlich erwischte ich sie abends auf der Kruppe unserer jungen Stute, die an der Heuraufe stand, genüsslich ihr Heu kaute und sich wohl über den Rückenwärmer freute. Ausritte mit der alten Vollblutstute begleitet sie gerne als "Bremer Stadtmusikantin" auf der Schulter des Reiters oder auf der Kruppe des Pferdes. Am Ende der Viehweide springt sie ab und geht auf die Jagd. Katzentaxi de Luxe ;-) Der Futterplatz auf dem Medizinschrank (siehe Foto) ist der einzige Platz im Stall, an dem der Hund das Katzenfutter nicht klauen kann. Dort beginnt für beide Miezen der Tag, sobald die Pferde gefüttert sind. Anfangs kamen sie noch ab und zu an ihren Eingewöhnungsplatz in die Sattelkammer. Mittlerweile genießen sie jedoch das Leben in absoluter Freiheit und Selbstbestimmung und lassen sich höchstens mal für eine Extra-Streicheleinheit am Haus blicken. Das Zusammenleben mit dem Hund ist absolut problemlos. Die wilde 13 hatte sich im Herbst einen tiefen Ballenschnitt zugezogen, der in einer OP versorgt werden musste. Zu der Zeit war sie schon so an das Freigänger-Dasein gewöhnt, dass sie die wenigen Tage Zwangsruhe in der Sattelkammer gar nicht lustig fand und immer maunzend am Fenster stand. Meffi mag auch meine kleine Tochter sehr gern. Wenn ich den Kinderwagen am Pferdestall parke, springt sie der Kleinen auf den Schoß und lässt sich liebend gern streicheln. Nach dem Tod unseres alten Wallachs im Dezember kam Ende Januar ein neues Pony in die Herde. Auch das wurde von Meffi gleich mit den Spielregeln des Stalls vertraut gemacht. Wie man sieht, verstehen sich die beiden schon richtig gut. Die wilde 13 ist insgesamt etwas katzenhafter, eigensinniger und weniger offensiv-anhänglich, aber dafür ständig auf der Jagd. Ihren Rang als Chefin im Stall - sie war ja ein paar Wochen früher hier - hat sie allerdings sicher. Übrigens, zugenommen habe beide Katzen deutlich. Die Futterration ist nur knapp bemessen, da sie sich ja selbst versorgen können und sollen. Das tun sie auch ausgiebig. :-) Hermelinchen, die ja bei meiner Freundin eingezogen ist, geht es übrigens auch richtig gut. Sie ist mittlerweile kastriert und genießt nun den riesigen Garten und ihre Macht über die Menschen, die ihr natürlich nach Aufforderung stets die Terrassentür öffnen um sie rein oder raus zu lassen. :-) Wie war das doch gleich? Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, nicht wahr? Für heute schließe ich mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für alle Tiere, die noch bei Ihnen sind und ein neues Zuhause suchen! Alles Gute!

 

 

 

 

 

 

30.12.2013

Hallo liebe Tierfreunde, hier zum Jahresende noch ein kleiner Bericht über die letzten Tage im Tierheim:

Also, am Freitag, nach Weihnachten hatten wir ganz schön viel Betrieb im Tierheim, vor allem viele Besucher für unsere Samtpfötchen. An diesem Tag ist auch unser Kätzchen Muckelchen ins neue Zuhause umgezogen, da hat sie ganz nette Menschen und zwei neue Katzenfreunde. Das ist schön, denn das Muckelchen ist im Tierheim geboren und war immer mit anderen Katzen zusammen. Dann hat Frauchen am Freitag auch noch den Schutzvertrag für Fleur gemacht, die hübsche Fundkatze, die kürzlich zu uns kam und nach der keiner gefragt hat. Die Fleur ist heute nach der Kastration von ihrer neuen Familie direkt beim Tierarzt abgeholt worden, so daß sie im neuen Zuhause aufgewacht ist.

Und am Freitag war dann noch was Trauriges: wir haben ein supernettes Hundemädchen bekommen, sie heißt Lena und ihr Herrchen ist gestorben. Jetzt ist die Lena ganz schön traurig und wir hoffen, dass wir bald ein schönes neues Zuhause für sie finden. Ihr könnt sie ja mal anschauen, sie ist bei den anderen Wuffels auf unserer Homepage zu finden.

Am Samstag war es hier dann ziemlich ruhig und Sonntag gab es auch nichts Besonderes.

Dafür war heute aber wieder ein gutes Ereignis, die Tara unser Border-Mix-Mädchen hat ihr neues Zuhause beziehen dürfen. Frauchen hat uns hinterher erzählt, daß Tara ganz begeistert war als sie da angekommen ist. Sie hat gleich mal das ganze Haus im Galopp erkundet, einen Kauknochen und ein Schweineohr hintereinander weg geputzt und ist dann erst mal mit ihrem neuen Frauchen auf Reviererkundung losgezogen, wenn Ihr gucken möchtet, im Happy End findet Ihr ein Bild von Tara und ihrem neuen Frauchen.

Außerdem hatten wir heute wieder Hundeschule hier im Tierheim. Das macht all meinen Kumpels richtig viel Spaß. Jede Woche kommt der Roland und dann wird in Gruppen geübt, ordentlich an der Leine zu gehen, Sachen wie Sitz und Platz, alles natürlich für ziemlich leckere Belohnungen - hmmm, ich möchte demnächst auch mal da mitmachen (ich muss ja niemandem verraten, dass ich schon einiges kann .... ).

Ja, das war das, was es so zu erzählen gab. Ich geh jetzt nach Hause und mache mir einen gemütlichen Abend. Morgen ist Silvester und ich muss schon mal vorschlafen - übrigens bitte denkt dran: viele meiner vierbeinigen Kollegen haben fürchterlich Angst vor dem Geknalle - bitte lasst dann keinen nach draussen und achtet drauf, dass alle Türen gut zu sind, damit keiner vor Schreck wegläuft ! Nun wünschen ich und all meine vier- und zweibeinigen Freunde aus dem Tierheim Euch alles Liebe und Gute für das kommende Jahr und dass alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen Euer Samy


 

26.12.13

Hallo liebe Tierfreunde, heute ist unser Kätzchen Gondolfina, die ja in Wahrheit Nana heisst, in ihr neues Zuhause eingezogen. Erinnert Ihr Euch noch an ihre Geschichte ? Sie wurde ganz verwahrlost als angebliche Fundkatze abgegeben, aber ein paar Tage später kam die Wahrheit raus, dass der angebliche Finder der Eigentümer war,, na ja, für die Nana war es jedenfalls gut dass sie da weg kam und bei uns gelandet ist. Sie ist eine richtig tolle Katze, das muss ich sagen, obwohl ich ein Hund bin (grins ....) und sie hat alle Herzen erobert. So haben sich ihre neuen Menschen gleich beim ersten Besuch in sie verliebt und Nana fand sie auch in Ordnung. Und weil das so liebe Leute sind, durfte Nana zu Ihnen ziehen. Jetzt wohnt sie in einem schönen Haus mit Riesengarten am Waldrand und hat ihre beiden Menschen ganz für sich alleine, so wie sie es sich gewünscht hat. Und das Beste ist, dass sie so gut wie nie alleine bleiben muss und immer jemand für sie da ist zum Spielen und zum Schmusen, einfach toll ! Wir freuen uns ganz dolle für die Nana, sie hat ihr Glück echt verdient ! Frauchen hat auch ein Bild von ihr mit Ihren Menschen gemacht, schaut mal hier:    Schön, nicht ? Und damit sag ich Tschüss für heute, bis bald Euer Samy

 


 

25.12.2013

Heute morgen hat Omi Lisa uns große Sorgen gemacht. Es ging ihr plötzlich ganz furchtbar schlecht. Ihre Familie konnte sie noch nicht abholen und so sind wir mit ihr zum Notdienst gefahren. Wir haben schon das Schlimmste befürchtet ....der Tierarzt hat die Omi dann nochmal gründlich untersucht und ihr verschiedene Medikamente gespritzt, in der Hoffnung, dass sie wieder auf die Pfoten kommt. Nachmittags kam ihre Familie dann und hat sie nach Hause geholt. Wir wünschen Dir alles Gute kleine Omi !


 

24.12.2013

 Hallo liebe Tierfreunde,

schön, dass Ihr den Weg auf unsere Homepage gefunden habt ! Ich möchte Euch gerne in Zukunft durch unser Tagebuch auf dem Laufenden halten, was bei uns im Tierheim alles so passiert. Das ist nämlich eine ganze Menge !

Aber erst einmal  darf ich mich vorstellen:

Ich bin der Samy     und ich hatte im Dezember vor drei Jahren das Glück, aus der spanischen Perrera von Vitoria hierher ins Tierheim zu kommen. Da hab ich mich dann ganz schnell bei meinem Frauchen ins Herz geschlichen. Mein Frauchen ist die Christine, sie leitet das Tierheim und ich gehe jeden Tag mit ihr zur Arbeit. Das macht mir viel Spaß, denn hier ist immer was los, ich habe meine beiden Hundefreundinnen Olga und Any   vorne im Büro und wir bekommen von vielen netten Menschen Besuch, die immer Streicheleinheiten an uns verteilen. Außerdem sind wir natürlich immer über alles bestens informiert, wir sitzen ja sozusagen an der Quelle.

So, und nun will ich loslegen und Euch erzählen, was heute Schönes passiert ist:

Wir haben nämlich am letzten Sonntag nachmittag ein ganz armes Fundkätzchen bekommen. Sie ist in Bicken gefunden worden, da lag sie mitten auf der Hauptstraße. 

Stellt Euch bloß vor, was sie für ein Glück gehabt hat, dass sie nicht von einem der rasenden, stinkenden Dinger die Ihr "Auto" nennt platt gefahren wurde und dass eine liebe Tierfreundin sie zu uns ins Tierheim gebracht hat !

Da waren alle ganz schön erschrocken, denn sie sah wirklich gar nicht gut aus. Total dürr, die Augen eingefallen und völlig klapperig ist das arme alte Mädchen - sie wurde Omi genannt - und am nächsten Morgen sind wir dann gleich mit ihr zur Tierärztin gegangen.  Die hat sie untersucht und Omi bekommt nun täglich Infusionen und Medizin und fühlt sich schon viel besser. Heute morgen hat sie MEIN !!! Rinderhackfleisch bekommen (na ja, ich gönne es ihr und Frauchen hat versprochen, dass sie mir neues kauft ...), das fand sie klasse.

Ja, und weil wir dachten, die Omi wird doch bestimmt irgendwo vermisst, haben wir sie schnell in die Zeitung gesetzt, als außerordentliches Notfall-Herrchen-Gesucht (1000 Dank an das Team der Zeitung dafür !!!) , und siehe da, tatsächlich hat sich Omis Familie gleich bei uns gemeldet, weil sie sie überall gesucht und nicht gefunden haben.

Nun ist Omis Familie beruhigt und froh, dass ihr nichts passiert ist und Omi - die in Wahrheit Lisa heisst und 18 oder 19 Jahre alt ist - darf bald wieder nach Hause.

Das war ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk für das alte Mädchen und wir freuen uns alle sehr für sie!

Es ist nämlich leider gar nicht selbstverständlich, dass die Kätzchen, die als Fundkatzen zu uns kommen, von ihren Menschen wieder abgeholt werden. Die meisten bleiben hier und wir suchen dann ein gutes neues Zuhause für sie. Aber für so ein altes, krankes Kätzchen wie Omi Lisa ist es natürlich besonders wichtig, wieder in ihr richtiges Zuhause zurück zu kommen, und deshalb ist es umso schöner, dass sich ihre Familie so schnell gefunden hat!

Ja, das war es für heute, wenn Ihr Lust habt, schaut doch bald mal wieder bei uns herein, was es so Neues gibt.

Nun wünschen ich und all meine vierbeinigen Kumpels vom Tierheim und natürlich das Tierheim-Team  Euch von ganzem Herzen ein

frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einige erholsame und schöne Feiertage

Tschüss, bis bald

Euer Samy